Französischer Online Glücksspielregulator ARJEL fordert Start des Online-Poker-Liquiditätsprojekts

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Der erste große regulierte Spielerpool in Europa rückt näher

Die französische Online-Glücksspielregulierungsbehörde ARJEL hat sich Berichten zufolge mit ihrem italienischen Amtskollegen in Verbindung gesetzt, um sich nach den Fortschritten bei der Realisierung des gemeinsamen Online-Poker-Liquiditätsprojekts zu erkundigen.

Es war im Juli 2017, als die Glücksspielaufsichtsbehörden Frankreichs, Italiens, Spaniens und Portugals eine offizielle Vereinbarung unterzeichneten, die es ihnen erlaubte, ihre Online Pokerspielerpools zusammenzulegen, um die Situation in den vier Ländern zu verbessern. Unter Berufung auf unbenannte Quellen berichtete die italienische Poker-Nachrichtenagentur AssoPoker heute, dass ARJEL Anfang 2018 das gemeinsame Liquiditätsprojekt verwirklichen will, wie es von den teilnehmenden Regulierungsbehörden bei der Unterzeichnung ihrer Vereinbarung vereinbart wurde.

Es wird angenommen, dass das geteilte Online Poker Liquiditätsnetzwerk in den ersten Monaten des Jahres 2018 eingeführt wird, wobei Frankreich, Spanien und Portugal ihre Spielerpools zusammenlegen werden. Quellen zufolge wird Italien dann im Laufes es Jahres folgen.

Frankreich fordert termingerechten Start des Projekts

Wie bereits erwähnt, wurde erwartet, dass das geteilte Liquiditätsprojekt Ende 2017 oder im ersten Quartal 2018 gestartet wird. Quellen haben AssoPoker mitgeteilt, dass Frankreich daran festhält, dass dieser Zeitplan eingehalten wird und Charles Coppolani, der Präsident von ARJEL, in Kontakt mit den Partnern der Regulierungsbehörde steht um das Vorhaben termingerecht umzusetzen.

Nach verschiedenen Quellen zufolge könnten Frankreich und Spanien die ersten beiden Länder sein, die ein gemeinsames Online Poker-Liquiditätsnetzwerk aufbauen, wobei Portugal und Italien dann schnellstmöglich folgen werden, wenn alle Dinge geklärt sind.

Ein weiterer Hinweis darauf, dass das Online Poker Netzwerk Anfang 2018 eingeführt wird und nicht alle Länder, die das Juli-Abkommen unterschrieben habenvon Anfang an dabei sein werden, kam von dem Besitzer der Online Pokermarke PokerStars, der Stars Group (vor kurzem von Amaya umbenannt).

Während einer Telefonkonferenz über die Finanzergebnisse des Unternehmens für das dritte Quartal des Jahres, sagte Finanzdirektor Brian Kyle, dass sie sich dem Projekt anschließen würden und dass die erste Phase des Projekts Anfang 2018 veröffentlicht werden könnte. Es wird angenommen, dass PokerStars am meisten von dem Projekt profitieren würde, da dies derzeit der einzige Betreiber ist, der Lizenzen in allen vier teilnehmenden Ländern besitzt.

 

2017-11-28T16:32:50+01:00November 28th, 2017|